Archiv für Februar 2011

Kölner Neonazis an Angriff beteiligt


Am 19. Februar wurde in Dresden das alternative Wohnprojekt „Praxis“ von Neonazis angegriffen. Die Polizei blieb sich dem Tagesmotto „Rechts wegschauen, Links weghauen“ treu und beobachtete aus der Distanz das Schauspiel. Nach Recherchen von Antifas waren auch Nazis der „Freien Kräfte Köln“ an diesem Angriff beteiligt:
Im Video sind sowohl Paul B. aus Köln (3:51) und Sebastian Z. aus Erftstadt-Liblar zu sehen.
Paul B., selbsternannter AN-Kritiker, scheint einen Sinneswandel durchgemacht zu haben. Er beteiligt sich mit Steinwürfen am Angriff und, mit mäßigen Erfolg, auch an der Koordinierung des Angriffs und macht gemeinsame Sache mit seinen AN-Kameraden. Sebastian Z., erkennbar an der „Freie Kräfte Köln“-Jacke (sehr unauffällig), ist einer der aktivsten Angreifer.

Zur Recherche:
linksunten.indymedia.org/node/34151

Dresden: Naziaufmarsch erneut verhindert!

Der Naziaufmarsch in Dresden im Jahre 2011 endete erneut im völligen Desaster für die Nazis. Das Konzept der Polizei, eine räumliche Trennung durch die Elbe herzustellen, ging durch entschlossenes und selbstbestimmtes Vorgehen unsererseits nicht auf. Überall entstanden Blockaden der Naziaufmarschroute und einige Nazis gelangten noch nicht einmal nach Dresden. Dabei agierten die verschiedenen Spektren solidarisch mit- und nebeneinander. Der wichtigste Neonaziaufmarsch im Jahreskalender entwickelt sich damit jedes Jahr zu einem größeren Horrorszenario für alte und junge Nazis.

No pasarán!

NEU: Sonderausgabe zur Verhinderung des Aufmarschs in Dresden: DerRechteRand

Neues Magazin erschienen!

Acover

Liebe AntifaschistInnen!

Auch im Jahr 2011 werden wir mit einer Reihe von rassistischen Veranstaltungen konfrontiert werden. Mit dem neuen Info-Magazon „AntifaInfo“ geben wird euch einen Überblick über den Zeitraum von Februar bis Mai 2011. Dabei bilden drei Großevents von Neonazis und Rechtspopulisten den Schwerpunkt im alltäglichen Kampf gegen Rechts.
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Informationsveranstaltung und Busfahrkartenverkauf

++++Alle Busse sind restlos ausverkauft! Auf nach Dreseden!++++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

die extreme Rechte mobilisiert wie in den letzten Jahren wieder zum “größten Naziaufmarsch Europas” am 19. Februar 2011 nach Dresden.

Sie wollen damit den Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg “begehen”, indem sie die Geschichte verdrehen und Kriegsopfer zu Opfern “des alliierten Terrors” machen.

Diese Geschichtsfälschung werden wir nicht zulassen und uns den Rechtsextremisten in den Weg stellen!
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Das Blockadetraining fand NICHT statt.

Erfahrungsbericht zum angemeldeten Blockadetraining am 5. Februar 2011 in Stolberg

Anlässlich der Demonstration gegen den Naziaufmarsch am 9. April 2011 in Stolberg sollte ebendort ein Blockadetraining stattfinden. Doch wie in den Jahren zuvor scheute die Polizei nicht davor zurück, antifaschistisches Engagement einzuschränken und widerstandwillige Menschen zu schikanieren, wo es nur geht. Das Training wurde künstlich zur „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ aufgebauscht und lächerlich hohe Auflagen sollten die Durchführung unmöglich machen. Z.B. durfte nicht auf einen Zusammenhang zwischen Dresden und Stolberg angespielt werden, sollten im Falle einer Blockadeaktion sofort sämtliche Personalien aufgenommen werden, durften keine Ketten gebildet werden usw. usw.
Grund genug also, um nach Stolberg zu fahren.
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