Archiv für Mai 2011

Nachbereitung zum 7. Mai 2011

Nachbereitungstext der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland (AKKU) zu den Aktivitäten gegen den Rassist_innenmarsch am 7.5.2011 in Köln.

Nach den Anti-Islamisierungskongressen I und II versuchte die rassistische „Bürgerbewegung Pro Köln/NRW“ mit dem „Marsch für die Freiheit“ am 7. Mai 2011 die dritte Großveranstaltung in Köln durchzuführen. Statt der anfangs angekündigten 2500 Teilnehmer kamen gerade mal 320 in die Domstadt. Durch Blockaden gelang es Antifaschist_innen den Aufmarsch der Rechten erheblich zu verzögern, die Route des ursprünglich geplanten Demonstrationszuges wurde verkürzt.
War der 7. Mai 2001 ein Erfolg für die antifaschistische Bewegung? Der Versuch einer Bewertung…
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AKKU Party am 27.5. im Unikum

Party

Zusammen mit dem Asta der Uni Köln, dem Bündnis gegen „Pro Köln/NRW“ und „Hit and Run Shows“ veranstalten wir am 27.5. eine Soli-Party im Unikum/Asta Café. Ab 21 Uhr heißt es „If I can‘t dance, it’s not my revolution“. Die Party steht vor allem im Zeichen der möglichen Krimininalisierung von antifaschistischen Engagements am 7. Mai in Leverkusen-Opladen, als Antifaschisten die Anreise zum „Marsch der Freiheit“von Rechtspopulisten und Neonazis verhinderten.
Nähere Infos zum 7. Mai..

Um die Kosten für die Mobilsierung zu decken, aber vorallem um diejenigen zu unterstützen, auf die Gerichtsverfahren wegen der Blockade in Leverkusen-Opladen zukommen, sind wir dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Der Erlös der Party geht vollständig an das Bündnis gegen Pro Köln/Pro NRW.

Spendenkonto
Inhaber: VVN-BdA
Konto-Nr. 1130469000
BLZ 37010111 (Santander Bank)
Stichwort: Dazwischengehen

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!!!

Am 07.05. 2011 haben in Leverkusen-Opladen circa 200 AntifaschistInnen erfolgreich den Treffpunkt von „Pro Köln/NRW“ gestört und deren Anfahrt zu ihrer Auftaktkundgebung in Köln-Deutz für mehr als zwei Stunden verzögern können.
Die AntifaschistInnen, darunter zahlreiche Minderjährige, wurden auch nach der Abfahrt der PROs noch für mehrere Stunden von der Bundespolizei festgehalten und erkennungsdienstlich behandelt, d.h. ihre Personalien wurden festgestellt und es wurden Fotos gemacht. Verhaftungen gab es keine! Bereits am Abend war in der DuMont-Presse zu lesen, dass Bußgeldverfahren eingeleitet und Schadensersatzanspüche erhoben würden.

Genau wie die erfolgreiche Verzögerung der Abfahrt der RechtspopulistInnen ist auch die nun folgende juristische Auseinandersetzung erstens ein politischer Akt und zweitens nur kollektiv zu bewältigen.
Daher möchten wir Euch im Folgenden einige Informationen geben, um die Behauptungen der DuMont-Presse richtig zu stellen.
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Der einsame, kurze Marsch der rassistischen „Bürgerbewegung Pro NRW“ in Köln

Neu: Artikel von blick nach rechts (bnr.de)

Pressemitteilung des „Bündnis gegen Pro Köln/NRW“:

Köln: Nach 2008 und 2009 floppte die Pro Bewegung erneut am 7.5. 2011
2500 TeilnehmerInnen hatte Pro Köln/ NRW angekündigt für ihren Marsch „quer durch die Kölner Innenstadt“ einen Tag vor dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. 300, davon mindestens 100 belgische RassistInnen vom Vlaams Belang, kamen und bewegten sich ohne Publikum hinter massivem Polizeischutz vom Bahnhof Deutz über die Deutzer Brücke bis zum Heumarkt und wieder zurück. Ganze 1 ½ Stunden dauerte der Spuk, den mehr als 3000 PolizeibeamtInnen gegen ca 3000 GegendemonstrantInnen aus Köln und Umland absichern mussten.

Schon ihre Anreise gestaltete sich schwierig. Ca. 200 AntifaschistInnen vom Bündnis gegen „Pro Köln/NRW“ blockierten ihren Treffpunkt am Bahnhof Opladen/Leverkusen ab ca. 11 Uhr erfolgreich. Dort ging gar nichts mehr für sie. Auch ihre Spitzenfunktionäre Beisicht und Rouhs saßen im Bahnhof fest. Schließlich wurden sie mit Bussen von Opladen nach Deutz gebracht und konnten dort endlich um 14:30 loslaufen.
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7. Mai – Hingegangen und dazwischengegangen!

Erstes Kurzfazit zum 7. Mai 2011:

- Die Rechtspopulisten aus NRW und Belgien konnten nur einen sehr kleinen Teil ihrer Demonstrationsstrecke gehen. (einmal über die Brücke und zurück)
- Hunderte AntifaschistInnen aus unterschiedlichen politischen Spektren blockierten im Stadtgebiet die Aufmarschstrecke der RassistInnen.
- Ebenfalls wurde ein wichtiger Sammlungspunkt der Rechtspopulisten in Leverkusen-Opladen blockiert, so dass die Führungsriege um Beisicht und seine angekarrten rechten Freunde aus Belgien mehrere Stunden an der Anreise gehindert wurden. Unter ihnen befanden sich auch mehrere Neonazis und „Autonome Nationalisten“.
- „Pro Köln/NRW“ blieb mal wieder deutlich unter der angekündigten TeilnehmerInnenzahl.

In Kürze wird es ein Rechtshilfetreffen zur Einkesselung in Opladen geben. Beachtet weitere Ankündungen auf unserer Homepage…
Insgesamt ein erfolgreicher Tag!
No pasarán!