„Pro Köln“ mit Kontakten zur Thüringer Neonazi-Szene


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Am 09.03.2002 demonstrierte die rechtsextreme „Bürgerbewegung Pro Köln“ in Köln-Chorweiler gegen den Verfassungsschutz und die Beobachtung der Organisation durch die Behörde.
Mit dabei: eine Gruppe thüringischer Neo-Nazis. Fotos, die diese Gruppe die thüringische Landesfahne schwenkend zeigen, belegen dies. Ein Jahr nach dem Bombenanschlag des “Nationalsozialistischen Untergrunds“ auf ein iranisches Lebensmittelgeschäft in Köln und 2 Jahre vor dem Nagelbombenanschlag in der Keupstraße hatte die Bürgerbewegung also gute Kontakte zur thüringischen Nazi-Szene.
In den letzten 20 Jahren hatten gerade die Kader der sogenannten Bürgerbewegung immer wieder Kontakte ins militante Nazi-Milieu. “Pro Köln” war und ist zudem eng in das Netzwerk der Islamhasser eingebunden – genau das Milieu, das den ideologischen Hintergrund für die Anschläge in Norwegen bildete.

Daes Attentat von Anders Breivik hat gezeigt, wie gefährlich die Verharmlosung rechtspopulistischer rassistischer Hetze ist. Vor dem Hintergrund der Enthüllungen um den “Nationalsozialistischen Untergrund“ bekommt auch die seit 20 Jahren andauernde Hetze von Pro Köln/NRW und ihren Vorläuferorganisationen einen anderen Stellenwert. Eine rassistische Demonstration durch ein migrantisch geprägtes Stadtviertel ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse eine nicht hinnehmbare Provokation.
Deshalb rufen das „Bündnis gegen pro Köln“, das Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus“, Parteien Verbände und Initiativen aus Kalk unter dem Motto :“ Kalk macht dicht“ gemeinsam dazu auf, sich am 19.11. um 9:00 h auf der Kalker Hauptstrasse dem Rassistenaufmarsch von Pro Köln/NRW entgegen zu stellen.