Archiv für Dezember 2011

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Antifaschistische Koordination Köln und Umland [AKKU] bei Facebook
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Kalk macht dicht! 2.0

Kalk macht dicht! 2.0
No way! Den Rassisten-Marsch von Pro Köln erneut verhindern

Für den 28. Januar hat die extrem rechte „Bürgerbewegung“ „Pro Köln“ einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten. (mehr…)

Überfall von Neonazis in Leverkusen

Am 23. Dezember kam es in den Abendstunden in der Kneipe Bizarre auf der Kölner Str. erneut zu einem brutalen Übergriff von Neonazis. Bereits zuvor wurde eine Person auf der Kölner Str. grundlos mit Pfefferspray angegriffen, bevor die Neonazis der örtlichen Kameradschaft FNL – Freie Nationalisten Leverkusen – die Kneipe betraten, und wahllos mit Pfefferspray um sich sprühten. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt, eine Person musste im Krankenhaus behandelt werden. Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann erneut eine Einzelperson mit Pfefferspray attackiert.

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Mai 2012: „Machen wir Frankfurt dicht…“

Aktionstag zur Krise – Interventionistische Linke (IL)

Liebe Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde, indignad@s,
seit 2011 findet die Krise ihren Widerhall endlich auch in einer Vielzahl von Assambleas und Besetzungen weltweit: Tunis, Kairo, Madrid, Barcelona, Tel Aviv, Athen, New York, Oakland… Seit Monaten belagern Zelte der occupy-Bewegung auch die EZB in Frankfurt. Den Finanzplatz Frankfurt im Visier zu behalten, ist von entscheidender Bedeutung: hier trifft sich die Troika von EZB, IWF und EU-Kommission, hier wird ausgehandelt, was die deutsche Bundesregierung und ihre Verbündeten europaweit durchsetzen wollen.
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Dresden calling!


Internationaler Kongress:
Ziviler Ungehorsam und kollektiver Regelverstoss
27.-29. Januar 2012 /// Dresden /// Technische Universität

Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur: in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt … überall gehen Menschen auf die Straße. Die Zelte und Platzbesetzungen, die Blockaden und Flashmobs zeigen unmissverständlich, dass eine neue globale Generation von Ungehorsamen, Empörten und Wutbürger_innen entstanden ist. Gegen Prekarisierung, Perspektivlosigkeit und erstarrte Autoritäten entsteht die Forderung nach direkter Demokratie und Partizipation an politischen Entscheidungen.

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Wieder Nazis in Dresden blockieren!

„Rosen auf den Weg gestreut!“


Bild: strassenstriche

Am Samstag den 17.12.2011 demonstrierten mehrere hundert Menschen aus verschiedenen politischen Spektren in Köln-Mülheim gegen Faschismus, Rassismus und für die Auflösung des Amts für Verfasungsschutzes. In Köln-Mülheim explodierte im Juni 2004 eine Nagelbombe und verletzte zahlreiche Menschen schwer. Dieser Anschlag ging auf das Konto
der rechtsterrorristischen Gruppe NSU. Zumindest zu den Unterstützer_innen pflegte die Kölner Neonaziszene intensive Kontakte. In einer Rede der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland wurden die historischen Verpflechtungen von Nazis und dem Verfassungsschutz offengelegt und auf aktuelle Naziaktivitäten in Köln und Umland eingegangen.

Aktion des Aktionsnetzwerks Jena für die Auflösung des Verfassungsschutzes

Besetzung des Landesamtes für Verfassungsschutz Thüringen from Filmpiraten on Vimeo.

Demo gegen Faschismus, Rassismus und Verfassungsschutz



Rosen auf den Weg gestreut.
Gegen Faschismus, Rassismus und Verfassungsschutz!

Seit Jahren warnen linke und antifaschistische Initiativen vor der rassistischen Gewalt von Neonazis. Dennoch wirft die nun aufgedeckte rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) ein schockierendes Licht auf das Ausmaß rassistischer Gewalt in Deutschland – und auch auf ihre Verharmlosung. Die Morde und Attentate der NSU geschahen in einem gesellschaftlichen Klima der Ausgrenzungen, Diskriminierungen und der tagtäglichen rassistischen Gewalt. Sie bilden nur die Spitze eines Eisberges. Seit 1989 wurden nicht nur mindestens 182 rassistisch motivierte Morde in der Bundesrepublik Deutschland verübt, es gedieh auch eine allgemeine rassistische Politik von Sondergesetzen, Abschiebungen und sogenannten Integrationsdebatten. Während Studien über die „Deutschen Zustände“1 jedes Jahr von Neuem belegten, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit essentieller Bestandteil der „gesellschaftlichen Mitte“ ist, rühmen sich zugleich Sprecher bundesdeutscher Repressionsorgane ihrer Abschottungspolitik an den Außengrenzen Europas und verleihen sich stolz den Titel „Festung Europa“. Als Reaktion auf die rassistische Raserei sind nicht Worte des Bedauerns gefragt, sondern eine bedingungslose Solidarität mit allen Opfern des Rassismus. (mehr…)

Veranstaltungstipp: Antiziganismus im Nodern Tschechiens


Antiziganismus im Nodern Tschechiens
Info-Veranstaltung tschechischer Antifaschist_innen
14. Dezember 2011
20:00 AZ Köln
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PM: Polizei setzt rechten Aufmarsch durch!

Polizei setzt rechten Aufmarsch in Köln durch. Dennoch ein Reinfall für die Neonazis.

Am heutigen Samstag, 10.12.2011, versuchten 600 Demonstranten den Aufmarsch von fünfzig Neonazis in Köln-Kalk zu verhindern. Die Neonazis um Axel Reitz durften gegen “Polizeirepression und Medienhetze“ marschieren. Und das ausgerechnet in einem Viertel, das migrantisch und alternativ geprägt ist und bereits im November von Pro Köln/Pro NRW heimgesucht wurde. Motiviert von den gelungenen Blockaden gegen Pro Köln/Pro NRW taten erneut rund 600 Antifaschisten und Antifaschistinnen, darunter viele Kalker Anwohner, lautstark und entschlossen ihren Protest gegen die Provokation kund. Die Polizei riegelte die Route der Neonazis jedoch hermetisch ab und sorgte mit unverhältnismäßig hartem Vorgehen dafür, dass neonazistische Propaganda auf die Straße getragen wurde. So wurde stellenweise gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die an den Absperrungen ihren Unmut den Neonazis entgegenschrien, mit Pfefferspray und Schlagstöcken vorgangen. (mehr…)