Archiv für September 2013

Polizei NRW Karriere

Hey ho, go Torben…

Das etwas andere Bewerbungsvideo der Polizei in Köln…

Pavlos vive!

Termine

Demonstration: „Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!“
28.09.13 | 15 Uhr | Fürstenplatz | Düsseldorf

Düsseldorf scheint es nicht schlecht zu gehen, 150.000 Euro hat die Stadt für das neue Logo ausgegeben. Die Dachmarke soll Düsseldorf attraktiver und ansprechender machen. Das Logo symbolisiert ein lächelndes Düsseldorf. Vielen Menschen die hier leben ist jedoch gar nicht zum Lächeln zu Mute, denn es fehlt in großem Umfang an bezahlbarem Wohnraum. Gebaut werden in Düsseldorf allerdings fast ausschließlich Luxuswohnungen. Dort, wo es günstigen Wohnraum gibt, wie z.B. auf der Kiefernstraße, zeigt die Stadt kein Interesse diesen zu erhalten.
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Veranstaltung: 40 Jahre „Ford-Streik“ in Köln
27.9.2013 | 19 Uhr | Naturfreundehaus | Köln-Kalk

Filmausschnitte – Zeitzeugenberichte – Diskussion
mit türkischen und deutschen Aktivistinnen und Aktivisten des Streiks von damals und heute.
Am 28.09.13 gibt es ebenfalls im Naturfreundehaus ein Fest zum Anlass.
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Veranstaltungen/Aktionen: 5 Tage „Soziale Kampfbaustelle“ in Köln
28.09.13-03.10.13 | Ehrenfeld | Köln

Vom 28. September bis zum 03. Oktober 2013 findet in Köln-Ehrenfeld am inneren Grüngürtel zwischen Venloer und Vogelsanger Straße eine soziale Kampfbaustelle statt, bei der wir gemeinsam den Aufstand proben wollen. Alle Betroffenen und Interessierte sind dazu eingeladen, vorbeizukommen und sich zu beteiligen.
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„Schlacht“ verloren!

Es sollte eine „Schlacht um Wuppertal“ werden. Der groß angekündigte Aufmarsch der neonazistischen Partei „Die Rechte“ war allerdings alles andere als eine „Schlacht“. Der peinlichen Ankündigung im Vorfeld der Demo, die unter anderem Mordaufrufe beinhaltete, folgte ein ebenso peinlicher Auftritt der extremen Rechten aus NRW. Dem Aufruf von Worch folgten gerade einmal knapp über einhundert Neonazis, die vor allem aus Wuppertal und NRW kamen. Dies zeigt, dass die Mobilisierungschwäche der letzten Jahre weiter anhält. Auch Neonazis aus dem Kölner Raum zeigten sich wiederholt reisefreudig.
AntifaschistInnen zeigten im Vergleich zu den Neonazis mehr Leidenschaft, in dem sie Anfahrtswege und die Demonstrationstrecke an mehreren Stellen blockierten. Der Aufmarsch konnte aufgrund dieser Aktionen erst später anfangen und nur einen recht kurzen Weg laufen. Die Nazis wurden zum Barmer Bahnhof zurückgeschickt. So traten sie gegen frühen Abend auch wieder den Rückzug aus Wuppertal an. Ergebnis: „Schlacht“ verloren!
Die Polizei war mit mehreren Einsatzhunderschaften aus NRW und benachbarten Bundesländern angerückt. Besonders negativ fielen die allgemein bekannten Schlägertrupps der BFE-Einheiten der Bundespolizei auf. Friedliche Versammlungen am Barmer Bahnhof wurden die Treppen heruntergeprügelt und einige AntifaschistInnen verletzt. Ebenfalls kam es zu einem unbegründeten Einkesseln von AntifaschistInnen am Barmer Bahnhof, das an Blockupy Frankfurt (auch hier war die Polizei in NRW verantwortlich) und zahlreiche Verstöße gegen die Versammlungsfreiheit in NRW aus den letzten Jahren erinnerte. Anscheinend darf die Polizei in NRW ohne weitgehende Konsequenzen machen was sie will.
Der Aufmarsch in Wuppertal zeigt einerseits, wie schwach die extremen Rechte zurzeit in NRW (mit Ausnahmen in einigen Städten) aufgestellt ist. Andererseits, dass mehrere tausend Menschen spektrenübergreifend bereit sind, sich Neonazis in der Weg zu stellen. Neonazis und Rassismus in der Gesellschaft sind trotzdem ernstzunehmende Probleme, was unter anderem verbale und körperliche Angriffe gegenüber Geflüchteten in Duisburg und das rechtspopulistische Potential bei Wahlen zeigt. Eine Blockade einer neonazistischen Demonstration kann daher nur als ein kurzfristiger Erfolg gewertet werden.

Nazis ermorden Antifaschisten in Griechenland!

Pavlos Fyssas, ein 34-jährige Antifaschist und Hip-Hop-Künstler (Killah P), wurde vom Xrysi Avgi Neonazis in Keratsini, einem Arbeiterviertel in Piräus ermordet. Augenzeugenbericht: Gegen 24:00 wurde eine Gruppe von 15-20 Faschisten, bekleidet mit schwarzen T-Shirts , schwarzen Hosen und Militär Stiefel, am P. Tsaldari Straße abgesetzt. Während dieser Zeit kam Killah P mit seiner Freundin zu Fuß in Begleitung eines anderen Paares, als er von den Faschisten entdeckt wurde,diese schrien: „was hast du hier zu suchen, Du weißt es gibt keinen Platz für dich in dieser Gegend.“ Die Faschisten jagten die beiden Paare die P.Tsaldari Strasse runter in Richtung GR. Lampraki Avenue. Dort kamen aus einer anderen Straße eine neue Gruppe von ungefähr 10 Xrysi Avgi Faschisten, welche die gejagten umzingelten. Zu dieser Zeit fuhr ein Auto entgegen gesetzt die Einbahnstraße hoch, hielt an, der Fahrer stieg aus und stach Killah P einmal ins Herz und einmal in den Bauch. (der Einstich auf seinen Bauch hatte Form eines umgedrehten „L“).
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Quelle: Linksunten Indymedia

RIP Pavlos!
RIP Clement!
Kein Vergeben, kein Vergessen!

Alle nach Wuppertal!


„Im Solinger Hauptbahnhof besetzten zirka 100 Personen, die die Polizei dem linksautonomen Umfeld zuordnet, die Bahngleise. Sie wollten Rechtsextreme, die mit der Bahn anreisten, an der Weiterfahrt nach Wuppertal hindern. Daraufhin wurde der Zugverkehr in und um Solingen komplett gestoppt. Der Hauptbahnhof in Ohligs war von 11.20 Uhr an für zweieinhalb Stunden blockiert. Fernverkehrszüge und Regionalbahnen fielen aus; oder sie wurden umgeleitet.“ (RP Online, Jan. 2011)

Der Weg ist das Ziel! Am 21. September Nazipack aus Wuppertal vertreiben oder gar nicht erst in die Stadt lassen!
Treffpunkt für die koordinierte Anreise aus Köln: 10 Uhr Bahnhofsvorplatz, Köln-HBF
Kommt pünktlich!