Archiv für Mai 2014

DIREN GEZI!

DIREN GEZI!
Ein Jahr nach dem Aufstand in der Türkei

Datum: Dienstag, 10. Juni 2014
Ort: Filmforum NRW, Museum Ludwig, Köln

Ein Jahr ist es nun her, dass sich im Herzen Istanbuls Zehntausende zusammenfanden, um sich der Zerstörung des Gezi-Parks in den Weg zu stellen. Burak Baysun und Rüya Kalıntaş, unabhängige AktivistInnen aus Istanbul, werden nicht nur die zurück liegenden Ereignisse und damit verbundenen gewaltsamen Auseinandersetzungen sowie den türkischen Repressionsapparat thematisieren. Berichtet werden soll vor allem darüber, was aus der neuen Bewegung und den basisdemokratischen Strukturen, die sich während des „Gezi-Aufstandes“ gebildet haben, geworden ist und wie und wo sich das neue Selbstbewusstsein der türkischen Widerstandsbewegung konkret spiegelt.
Was sind die Nachwirkungen der Gezi-Wochen auf die verschiedenen politischen Bewegungen in Istanbul und der Türkei?
Wo verlaufen die aktuellen Konfliktlinien beim Umbau der Stadt Istanbul und was erzählt uns dies über die türkische Gesellschaft?

Die Veranstaltung findet in türkischer und deutscher Sprache mit simultaner Übersetzung statt und wird ausführlichen Raum für Fragen, Antworten und Diskussion bieten.

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V. in Kooperation mit FilmInitiativ Köln e.V., TÜDAY e.V., Antifaschistische Koordination Köln und Umland (AKKU), Initiative Recht auf Stadt (Köln) und dem Kölner Netzwerk „kein mensch ist illegal“.
Gefördert durch den Nikolaus Gülich Fonds (GRÜNE, Köln)

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Spende

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Rassismus in den Medien – (Mit-)Täterspurengang am 6. Juni 2014

Am 6. Juni 2014 werden wir im Rahmen der Gedenkaktionen zum 10. Jahrestag des NSU-Anschlages in der Kölner Keupstr. einen (Mit-)Täterspurengang veranstalten, der uns auch an einen Ort führen wird, der stellvertretend für die rassistische Berichterstattung deutscher Medien stehen wird. Einige Beispiele für diese Berichterstattung der Vergangenheit findet ihr in einer Zitatesammlung der Initiative Keupstr.

Die Welt, 15. Juni 2005:
Drogen sind das wahrscheinlichste Motiv, so ein Nürnberger Kriminalrat. Nach Informationen dieser Zeitung wurden die sechs Türken im Auftrag einer Bande ermordet, die aus den Bergen Anatoliens heraus operiert. Ein Ermittler: „Die Bande verdient ihr Geld mit Drogengeschäften und dem Verschieben von gestohlenen Autos.“ Demnach mussten sie sterben, weil sie als Drogentransporteure für die Bande Geschäfte auf eigene Faust machten oder sich den Geschäften verweigerten. (mehr…)

„Pro Köln/NRW“ stoppen!


Der Widerstand gegen die rechtspopulistische Partei „Pro Köln/NRW“ im noch laufenden Wahlkampf ist vielfältig und an vielen Stellen erfolgreich. So gut wie jeder Wahlkampfstand wurde von teils massiven Protesten begleitet und das Verteilen von rechter Wahlkampfpropaganda unterbunden. Viele der geplanten Stände wurden von „Pro Köln/NRW“ aufgrund des Drucks abgesagt. Auch spontane Stände werden immernoch von einigen Aktivisten und Aktivistinnen kritisch begleitet. „Pro Köln/NRW“ zeigt ebenfalls personell Schwächen. Die Stände wurden teilweise noch nicht einmal von einer Handvoll Rechtspopulisten durchgeführt.

Trotz der bekanntermaßen massiven Plakatierung konnten hunderte der hetzerischen und rassistischen Plakate wieder aus dem Stadtbild entfernt werden. Es gab medienwirksame Aktionen im Stadion, von Anwohnern und Anwohnerinnen und Kneipenbesitzern und -besitzerinnen, die Teil der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ sind.

Am kommenden Freitag möchte „Pro Köln/NRW“ eine Demonstration in Rhiel und Niehl durchführen. Hier möchten sie ein weiteres Mal Hass gegenüber Geflüchteten schüren. Wir rufen gemeinsam mit der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ zu Gegenaktivitäten auf.
Deshalb kommt am Fr., 23.05.2014, ab 15:00 h massenhaft nach Riehl. Treffpunkt: Riehler Gürtel / Esenbeckstraße.

Info zu „Friedensbewegung 2014″

Seit einigen Wochen finden auch in Köln Mahnwachen der sogenannten „Friedensbewegung 2014″ statt. Diese Bewegung gibt sich nach außen als weder „rechts“ noch „links“. Bundesweit nutzen jedoch verschiedene Gruppen der neuen Rechten, vor allem Antisemiten und Homophobe, Völkische und Antifeministen diese Bühne um ihre Propaganda zu verbreiten und neue Mitstreiter zu rekrutieren. (mehr…)

(Mit-)Täterspurengang

Im Juni jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in der Kölner Keupstraße zum zehnten Mal. Nach dem Bekanntwerden des NSU-Terros wurde viel über das Thema Rechtsterrorismus in Untersuchungsausschüssen, Debatten in Talkshows und in Parlamenten diskutiert. Das Fazit der bereits wieder abgeflachten öffentlichen Diskussion kann nur ernüchternd ausfallen:
Sowohl auf bundesweiter als auch auf lokaler Ebene wurden keine Konsequenzen gezogen, die auch nur im Ansatz an den Wurzeln des Problems ansetzen: Die rassistischen Ermittlungspraktiken der Polizei, die die Täter_innen im angeblich „kriminellen Milieu“ der Opfer suchten und rassistische Tatmotive unbegründet ausschlossen, stehen weiterhin im Raum. Die Verstrickungen der Geheimdienste mit dem NSU und seinem Unterstützer_innen-Netzwerk sind bislang unaufgeklärt. Die Strukturen in den traditionell rechtsgerichteten Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden wurden nicht ansatzweise angetastet und zur Debatte gestellt, die Forderung der Auflösung des Verfassungsschutzes verhallte. (mehr…)

Antifa Kneipe: Blockupy

Am kommenden Donnerstag (15. Mai) heißt es wieder Antifa Info Kneipe in der LC36. Thema dieses Mal: Blockupy Aktionstag in Düsseldorf
Es gibt natürlich wieder veganes Essen und kühle Getränke. Also kommt vorbei!

Ebenfalls erhältlich sein werden Soli-Shirts für Antifas aus Paris. Am 6.-7. Juni jährt sich zum ersten Mal der Mord an Clément Méric, der von Neonazis aus Paris umgebracht wurde. Die Soli-Arbeit und die kommenden Gedenkaktion in Paris kosten Geld. Daher geht der Erlös des T-Shirtverkaufs an unsere Freunde und Freundinnen der Antifa Paris Banlieu.


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Don‘t smile for Düsseldorf!

Am 17. Mai 2014 wird es turbulent in Düsseldorf: Eine dicke Demo, bunte Blockaden, kleine und große Aktionen und vor allem viele, viele Aktivist_innen, die zwischen HBF, Kö und Flughafen unterwegs sein werden.
Blockupy und Köln kommen nach Düsseldorf! Zugtreffpunkt: 11 Uhr Köln HBF

Solidarität mit Antifaschisten aus Paris

Am 1. Mai wurden in Paris zwei Antifaschisten aus Paris bei einer traditionellen Maidemonstration willkürlich festgenommen. Beide wurden über 48 Stunden von der Polizei festgehalten und konnten nur durch großen Druck ihrer Anwälte befreit werden. Beide weisen Spuren von Gewalteinwirkungen durch Polizisten auf, die sie während des Aufenthaltes erlitten haben.

Wir sind solidarisch mit unseren Freunden aus Paris!

Blockupy Düsseldorf



17.5. Überregionaler Blockupy-Aktionstag in Düsseldorf

Blockupy kommt nach Düsseldorf! – Blockupy-Aktionstag gemeinsam mit Berlin, Hamburg, Stuttgart
und dutzenden anderen Städten in Europa im Rahmen der Europäischen Aktionstage “solidarity beyond borders -
building democracy from below”

12:00 Treffen am HBF, Demo in die Innenstadt
13:00 Ankunft Graf-Adolf-Platz, Aktionen am Kö-Bogen und auf der Kö
17:00 Beginn Flughafenaktion
20:00 Konzert, Essen und Party (Corneliusstr. 108)