Pressespiegel „Hooligans gegen Salafisten“


„Mit dem einsetzenden Niedergang der rechtsextremen Parteien wie der NPD und dem Verbot zahlreicher Neonazi-Kameradschaften, vor allem auch in Westdeutschland, suchen diese Aktivisten nach neuen Protestformen. Auch deshalb mischen sie bei den Hooligans gegen Salafisten mit. Auch einige Rechtsextremisten, die nichts mit der Fußballszene zu tun haben. Die Islamfeindlichkeit ist eine Klammer, die angesichts der aktuellen Hysterie die Szene zusammenhält.“
www.zeit.de/sport/2014-10/hooligans-salafisten-frankfurt-demonstration

„Unter den 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich allerdings auch viele Neonazis – vor allem Vertreter der Partei “Die Rechte”, der NPD und von ProNRW nahmen daran teil – ebenso wie Mitglieder der gewaltbereiten Borussenfront.
Zu der Dortmunder “Prominenz” gehörten unter anderem Siegfried “SS-Siggi” Borchardt und Michael Brück – zwei von rund zwei Dutzend Dortmunder Neonazis unter den Teilnehmern.“
www.nordstadtblogger.de/17303

„Rechtsradikale rufen dazu auf, gegen den Salafismus vorzugehen. Unter dem Deckmantel der guten Tat wollen sie jedoch lediglich neue Mitglieder für ihre eigenen Zwecke rekrutieren.“
www.focus.de/politik/deutschland/polizei-schlaegt-alarm-rechtsradikale-hooligans-und-rocker-ruesten-sich-gegen-salafisten_id_4205715.html

„Es war ein radikaler Schrei nach Aufmerksamkeit, den die rechte Hooliganszene gestern in Dortmund ausgestoßen hat. Verspricht sie sich doch Auftrieb durch die Welle der Empörung gegen radikalislamistische Salafisten, die durch Deutschland geht. Warum? Weil in diesen Tagen kaum noch jemand über die verbotenen Neonazi-Kameradschaften und Splitterparteien spricht, aus denen diejenigen kommen, die das Netzwerk organisieren.“
www.deutschlandfunk.de/hooligans-gegen-salafisten-schrei-nach-aufmerksamkeit.890.de.html?dram:article_id=298959

Bilder von Neonazis bei der Versammlung in Dortmund
linksunten.indymedia.org/de/node/123369

„‚In der Hooligan-Szene gibt es eine riesengroße Schnittmenge an Rechtsextremen.‘ Was die Einstellung und das Weltbild von Hooligans und Rechten betreffe, sieht er eine 100-prozentige Überschneidung. „Sie haben mit den Salafisten nun ein gemeinsames Feindbild, das sie mobilisiert“, sagt der Sozialwissenschafter (Alexander Häusler).“
www.ksta.de/koeln/demonstration-koeln-ein-gemeinsames-feindbild,15187530,28735972.html

„Bereits unter den ersten Administratoren waren bekannte Neonazis wie der Mannheimer Neonaziskinhead Christian Hehl, seit den Kommunalwahlen NPD-Abgeordneter im Gemeinderat von Mannheim. Rasch ging es im Schneeball-System weiter. Der Mönchengladbacher Hooligan George von E. stieß zum Kreis der Administratoren und exponierte sich in der Folgezeit als rassistischer Scharfmacher. Die Blaupausen dafür, was kommen sollte, lieferten Youtube-Videos von Angriffen englischer Hooligans und Aktivisten der English Defense League (EDL) auf Versammlungen von „Isla­misten“ in verschiedenen englischen Städten. George von E. gab die Parole „Getrennt in den Farben, vereint in der Sache — Alles für Deutschland!“ aus…“
www.antifainfoblatt.de/artikel/%E2%80%9Epatriotisches-menschenmaterial%E2%80%9C