„Kögida“-Aufmarsch verhindert!

Über 10000 Menschen verhinderten am Montag den angekündigten Aufmarsch des extrem rechten „Pegida“-Ablgegers „Kögida“. Ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Kölner Initiativen gegen Rechts machten eine Demonstration unmöglich. Dabei kam es zu einigen Blockadeaktionen rund um die Deutzer Brücke. Die Kölner Polizeiführung, unter Führung des angezählten Polizeipräsidenten Albers, zeigt einmal wieder, dass sie rechte Aufmärsche gewaltsam durchzusetzen versucht. Jeder Blockadeversuch wurde brutal beendet. Hier wurden Demonstrant*innen über mehrere Meter über den Boden geschliffen, mit Faustschlägen, Schlagstöcken und Pfefferspray verletzt. Der Entschlossenheit der Antifaschistinnen und Antifaschisten rund um die Demoroute der Rassist*innen ist es zu verdanken, dass das Motto „Pegida läuft nicht in Köln“ durchgesetzt werden konnte. Der „Angriff mit Schlagstöcken und Flaschen“ auf Polizisten und die „Kögida“-Demonstrant*innen, der über die Polizeipresse und die lokalen Medien unüberprüft veröffentlicht wurde, hat so nicht stattgefunden. Gleichwohl gab es einen Blockadeversuch auf der Kreuzung vor der Jugendherberge.
Laut Organisator*innen der „Pegida-Ableger“ in NRW wird es erst einmal keinen Aufmarsch mehr in Köln und Bonn geben. Eine Entwarnung kann das aber nicht unbedingt darstellen. Es gilt weiterhin, dass ein starker Widerstand gegenüber Islamophopie und Rassismus allgemein nötig ist!

Hier die Einschätzung von „Kein Veedel für Rassismus“:

Mindestens 12.000 Menschen setzten gestern ein eindrucksvolles und entschlossenes Zeichen gegen KögIdA. Die große Menge der GegendemonstrantInnen und entschlossene Blockaden verhinderten, dass die rassistische Demonstration durch Köln laufen konnte. Das klägliche Häuflein der 300 “Kögida”-AnghängerInnen musste sich mit einer Kundgebung auf dem Ottoplatz zufrieden geben, umzingelt von GegendemonstrantInnen. Nachdem am Kundgebungsplatz von „Kein Veedel für Rassismus“ an der Siegesstraße die ca. 5000 DemonstrantInnen die Fußgängerbrücke und Teile der Wegstrecke blockiert hatten und sich gegenüber der geplanten Wegstrecke postierten, war schnell klar: Pegida – läuft nicht in Köln.
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